In naher Zukunft: Aufgrund der Maßnahmen zu Pandemien und Klimawandel hat sich das Leben vollkommen verändert. Ein Generationenkampf entbrennt in einer Welt, in der die Klimakanzlerin mit CO2-Lebenskonten, unlösbaren smarten Armbändern und Kontaktbudgets unerbittlich regiert. Der Großteil der Menschen begrüßt all die Maßnahmen, mit denen sie sich von ihrer tief empfunden Schuld befreien wollen… Autor Thomas Eisinger hat hier ein Buch geschaffen, das mehr als lesenswert ist. Er beschreibt, was uns blüht, wenn wir den „Great Reset“ widerstandlos über uns ergehen lassen. Ein Leser schrieb treffend: „Das Buch hat mich umgehauen!“ Prädikat: besonders empfehlenswert!

Lieber Thomas Eisinger, kürzlich hatte ich das schmerzhafte Vergnügen, Ihr 2021 erschienenes, großartiges (Hör)Buch „Hinter der Zukunft“ zu hören. Es hat mich sehr beeindruckt, wie Sie die Fäden der Klima-Agenda und der Corona-Maßnahmen weitergesponnen und die Konsequenzen weitergedacht haben. Ich habe gelesen, daß die Idee zum Roman bereits vor der „Pandemie“ entstand. Können Sie noch einmal erzählen, wie es zu diesem Buch kam? Und woher stammt Ihr Interesse an Medienmanipulation und Propaganda?
Thomas Eisinger: Die Idee zum Buch ist nicht in einem einzigen Moment entstanden. Es gibt mehrere Punkte, an die ich mich gut erinnern kann. Da war ein Video von Dirk Müller – es muß um 2018, 2019 gewesen sein –, in dem er vorhergesagt hat, daß es irgendwann zum Konflikt «Jung gegen Alt» kommen wird. Ausgehend von der demografischen Entwicklung, aber auch durch die damals schon feststellbare Indoktrination. Heute erleben wir bereits zunehmende Hetze gegen die sogenannten Boomer! Die große Indoktrinationswelle hat ja in Deutschland – meines Erachtens – um 2015 begonnen, als Merkel die Grenzen öffnen ließ für alle. Ab da gab es nur noch eine gleichgerichtete Medienlandschaft.
Es war ein Schock für mich, mitzuerleben, wie TV, Zeitungen und Nachrichtenmagazine jeden Diskurs verhinderten. Das fiel mir besonders auf, als ich politische Veranstaltungen besuchte und danach lesen mußte, was die Medien darüber berichteten. Es hatte nichts mit der Realität zu tun.
Ein weiterer wichtiger Punkt war das ganze Klima-Thema. Ich habe ja selbst Maschinenbau studiert – und da gibt es dann Kurse wie „Kraft-Wärme-Kopplung“ und „Thermodynamik 1 + 2“ und solche Dinge. Da ich mich intensiv mit Physik beschäftigt habe, war mir von Anfang an klar, daß die ganze CO2-Theorie so nicht stimmen kann. Das alles zusammengemischt, hat in mir einen regelrechten Drang ausgelöst, zu beschreiben, was da auf uns zukommen könnte. Denn das Totalitäre war ja schon vor Corona zu erkennen. So habe ich auch aus Sorge diesen Roman geschrieben, nicht auf Sachbuchebene, sondern um auf emotionale Weise darauf hinzuweisen, was da dahintersteckt.
Was das surreale CO2-Thema angeht, stimme ich Ihnen zu 100 Prozent zu. Früher haben wir noch darüber gewitzelt, daß die Regierung eines Tages die Luft oder den Sauerstoff besteuern wird – das Elixier des Lebens. Nun wird das wichtigste Lebensmittel der Pflanzen, das CO2, mit einer Art „Killergas“ gleichgesetzt und der Mensch in der Folge zum potentiellen Klimaschädling, da er CO2 ausatmet. Im Grunde sind viele politisch-mediale Behauptungen so irrwitzig und weltfremd, daß man nur noch darüber lachen kann. Genauso wie über die Protagonisten, die diese durchschaubare Propaganda inbrünstig vortragen. In Ihrem Buch geht es ja um diese Manipulation des Einzelnen und der Massen. Langfristig gesehen, ist es wohl am effektivsten, bei den meist noch sehr unerfahrenen Kindern zu beginnen und diese gegen ihre Eltern und Großeltern aufzubringen, was wir ja heute bei besagtem Klima-Thema massiv erleben. Anscheinend gelingt es umso besser, je früher man mit der Indoktrination beginnt. Sind Kindergärten und Grundschulen – überspitzt ausgedrückt – ideologische Umerziehungslager?
Thomas Eisinger: Diese Frage kann ich nicht beantworten, da ich zu weit von diesem Thema entfernt bin. Da könnte ich nur spekulieren. Natürlich ist es so: Je früher das Weltbild in seinen Grundfesten aufgebaut, gefestigt und dadurch Teil der Persönlichkeit wird, desto schwerer wird es, sich davon zu lösen. Wir haben ja in den letzten 5, 6 Jahren erlebt, daß es nichts Stabileres und Unveränderbareres gibt als das eigene Weltbild. Wir haben festgestellt, daß daran mit Fakten überhaupt nichts zu verändern ist. Weil Fakten, die dem eigenen Weltbild widersprechen, abgelehnt werden.
Das war sicherlich eine der schmerzhaftesten Erkenntnisse für mich. Als Ingenieur denkt man immer, man könne mit Fakten argumentieren und überzeugen. Dem ist aber nicht so. Die Aufrechterhaltung der Stabilität des eigenen Weltbildes ist fundamental. Beginnt dieses Fundament zu bröckeln, bröckelt – scheinbar – die eigene Existenz.
Bei mir begann dieser Prozeß bereits 2001 mit 9/11, als ich irgendwann gemerkt habe: die offizielle Geschichte kann so nicht stimmen. Und daß es Kräfte gibt, die so mächtig sind, daß sie die komplette Medienwelt lenken können, um anschließend Kriege zu rechtfertigen. Diese Mächte als real anzuerkennen, das hat mein damaliges Weltbild erschüttert, und ich habe Tage mit mir gekämpft, ehe ich mich für eine neue Sicht auf das Weltgeschehen öffnen konnte. Ein Weltbild kann von außen nicht verändert werden, wenn keine innere Offenheit vorhanden ist.

Das deckt sich mit meiner Wahrnehmung. Wer aufgrund seines festgelegten Weltbildes nicht im Zeitgeschehen lesen kann, nimmt vieles nicht wahr. Wir sehen nur das, was wir glauben, könnte man hinzufügen. Wobei es das Leben nicht einfacher oder gar glücklicher macht, „Wahrsager“ zu sein und vor Dingen zu warnen, die unangenehm oder gar gefährlich sind. Man eckt bei seinen Mitmenschen an, wenn man sie beunruhigt und aus dem Geistesschlaf erweckt. Früher wurden die Überbringer unguter Nachrichten sogar geköpft. Wie waren denn die Reaktionen auf Ihr Buch? Sie haben ja den Finger in die Wunde gelegt. Gab es mediale Kritik oder gar Verortung in irgendwelche ideologischen Gruppen oder Richtungen?
Thomas Eisinger: Die Reaktionen waren durchweg sehr, sehr positiv. Ich habe bei Amazon fast 300 Bewertungen. Da kann man nachlesen, was die Leute schreiben. Das geht soweit, daß Leser vorschlagen, das Buch solle in jeder Schule zur Lektüre ausgelegt werden. (lacht) Natürlich ist das eine bestimmte Art Menschen, die ein solches Buch lesen. Und so fanden viele Rezensionen in den sogenannten alternativen Medien statt. Da es mein erster Roman war, war ich sehr angetan von der Resonanz. Offensichtlich habe ich einen Nerv getroffen, da ich es geschafft habe, mehrere Fäden miteinander zu verbinden.
Wir sehen ja zumeist nur die äußere Welt. Mir ging es darum zu zeigen, daß gewisse Intentionen hinter den Entwicklungen stecken. Erst wenn uns das bewußt ist, verändert sich das Gesamtbild.
In Ihrem Buch gibt es ein „Amt für Schuld und Scham“, wo sich die Menschen quasi die «klimatische» Absolution erteilen lassen können. Tatsächlich sind ja viele Formen der Jetztzeit pseudoreligiöse Konstrukte – von der Ersatzreligion Fußball über die politischen und ideologischen Sekten, die immer nach ähnlichem Muster funktionieren. Ich erinnere mich noch gut an den Ostersonntag 2020, als uns der neue (Impf)Papst William Gates III. direkt nach der Tagesschau die neue Corona-Weltreligion verkündete, mit neuen Geboten und der Tauf(spritz)e für alle Bekehrten, während die Abtrünnigen exkommuniziert und fortan inquisitorisch verfolgt würden. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, ergibt das irrationale Verhalten vieler Menschen in der Corona-Zeit sogar Sinn. Oder wie sehen Sie das?
Thomas Eisinger: Das Grundgesetz jeder Religion oder Ideologie ist, entweder dazuzugehören oder draußen zu sein. Und dazu bedarf es immer Regeln. Das Beste sind äußere Zeichen, an denen man sofort erkennen kann, ob einer dazugehört oder nicht. In der Corona-Zeit waren die Masken das äußere Zeichen der Konformität und des religiösen Zugehörigseins – das haben wir ja alle gesehen.
Was das Thema Schuld und Scham angeht: Durch Angst sind Menschen steuerbar. Um die Angst jedoch dauerhaft aufrechtzuerhalten, müssen die Mächtigen sehr viel Aufwand betreiben. Das Erzeugen von Schamgefühl ist eine andere Komponente der Steuerung. Denn niemand möchte sich schuldig fühlen, und niemand möchte beschämt werden. Darum sind jene, die in der Lage sind, uns Schuld zuzuschieben oder uns zu beschämen, unsagbar mächtig. Weil unser eigenes Gewissen anschließend dafür sorgt, daß wir jedes Verhalten, das Schuld oder Scham erzeugen könnte, von vornherein unterlassen.
Das haben die Religionen natürlich auch in sich. Doch säkular gesprochen, sind das Klima-Thema und das Corona-Thema extreme Schammechanismen, die uns ununterbrochen sagen, daß wir schuldig sind, wenn wir dies oder das nicht tun. Was, du ißt noch Fleisch? Was, du fährst einen Verbrenner? Was, du fliegst nach Bali? Was, du trägst keine Maske? Schäm dich! Das sind Themen, die künstlich erschaffen werden, um uns zu beschämen, die es vor 10 oder 20 Jahren noch gar nicht gab.
Angst muß man permanent befeuern, bei Scham ist das nicht so. Wenn der innere Schamkompaß einmal implementiert ist, was heute durch die Medien geschieht, hat sich unser Gewissen neu ausgerichtet, und wir sorgen selbst dafür, daß wir die Regeln einhalten, egal, wie irrational diese auch sein mögen. Es liegt mir echt am Herzen, daß wir diesen Mechanismus verstehen.
Über die Religion sagt man ja häufig, daß man sie benötigt, um Menschen dazu zu bringen, freiwillig gegen ihre eigenen Interessen zu handeln. Sein Geld der Kirche zu spenden, sich aus Solidarität für andere spritzen zu lassen oder Ähnliches. In Ihrem Buch bringen viele Menschen sogar „das Große Geschenk“ dar, die finale Beendigung ihres CO2 Ausstoßes, um dem „Gott Klima“ nicht durch ihre Ausatmung zu schaden. Wie erklären Sie sich diese pathologische Opferbereitschaft?
Thomas Eisinger: Dieses Gutseinwollen entspringt ja dem Wunsch nach Zugehörigkeit – zu den Guten gehören wollen. Gerade bei uns Deutschen ist das Thema Schuld und Scham tief verankert. Da reicht es oft, das innewohnende Schuldgefühl zu aktivieren und zu lenken. Bei anderen Völkern und Nationen müßte man es zuerst erzeugen. Wir haben es seit Generationen in unserer Genetik, im systemischen Feld, warum auch immer. Daher sind die Deutschen auch besonders einfach zu steuern.
Während wir früher unfaßbare Leistungen erbracht haben in Dichtung, Musik, Philosophie, Ingenieurskunst und so weiter, sind wir heute die Schuld- und Moralweltmeister, wie es oft bezeichnet wird. Wenn jemand den Schuld- und Moralkomplex der Deutschen in die richtige Richtung leitet, kann er sie zu allem bringen. Bis zur brutalsten (masochistischen) Selbstbeschädigung, die wir derzeit erleben. Es gibt ja kein anderes Land, das sich freiwillig selbst zerstört. Wir brauchen keine äußeren Feinde – wir tun es selbst.
Zum Abschluß noch das Thema Mut und Zuversicht. In Ihrem Buch spielt beides ja eine zentrale Rolle. Besten Dank dafür! Denn ehrlich gesagt, ärgern mich Bücher ohne Aussicht auf Happy End (beide lachen). In einem Youtube-Interview haben Sie darüber berichtet, wie wichtig Mut gerade heute ist, vor allem, wenn man mit seiner Meinung vermeintlich alleine steht. Ein Satz ist mir besonders in Erinnerung geblieben: „Mutige Menschen leben gesünder.“
Und tatsächlich denke ich immer häufiger, daß der wohlerzogene, angepaßte Mensch in der heutigen Gesellschaft unzähligen Gefahren ausgesetzt ist: der „tödlichen“ Diagnose von Ärzten, dem Urteil der „unfehlbaren“ Wissenschaft, der dogmatischen „Alternativlosigkeit“ politischer Narzißten und anderes mehr. Wer keinen Mut hat und seiner inneren Stimme nicht folgt, ist meist verloren. Wie legt man die Angepaßtheit ab? Und woher nehmen Sie den Mut zur Selbstbefreiung?
Thomas Eisinger: Angepaßtheit hat viel mit Konformismus zu tun, mit dem Wunsch nach Zugehörigkeit. Oft ist es nicht die Gruppe, die Druck ausübt, sondern der eigene Wunsch, der uns antreibt. Der Mut besteht darin zu erkennen, daß wir immer Menschen finden werden, die zu uns passen und daß keine Gruppe für uns überlebensnotwendig ist. Mut brauchen wir auch für jede Form von Veränderung. Mut brauchen wir, um authentisch zu sein und zu uns selbst zu stehen. Und man braucht auch den Mut zur Zuversicht und zur Erkenntnis, daß viele Dinge beständig besser werden – auch wenn es uns nicht so erscheint.
Es gibt ein Buch mit dem Titel „Factfulness: Wie wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist.“ Darin wird beschrieben, daß tatsächlich so gut wie alle Lebensbereiche sich über die Jahrhunderte positiv entwickelt haben. Wir nehmen es nur nicht wahr, da wir vor allem medial permanent mit Negativität überschüttet werden. Only bad news are good news. 2023 habe ich einen Artikel geschrieben mit dem Titel: „Zum ersten Mal“. Da fasse ich sieben Punkte zusammen, was in unserer Zeit zum allerersten Mal in der Menschheitsgeschichte möglich ist. Den vollständigen Text finden Sie auf meiner Webseite.
Hier in Kurzform:
– Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte wissen so viele Menschen Bescheid über Propaganda. Es wurden zahllose Bücher darüber geschrieben. Und jeder, der es wissen möchte, kann es wissen. Und jetzt kommt das Beste: Propaganda funktioniert nur, wenn sie nicht bemerkt wird! Nur solange Menschen der Meinung sind, sie erhalten echte Information, schenken sie ihr Glauben.
– Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit können sich die Menschen selbstbestimmt informieren. Dank Internet, freien Medien und rührigen Einzelpersonen haben die großen Medien ihre Gatekeeper-Funktion weitgehend verloren. Während früher eine Handvoll Medienkonzerne entscheiden konnte, welche Informationen an die Menschen geliefert werden und welche nicht, ist das heute nicht mehr möglich.
– Zum ersten Mal erkennen viele die Macht-Motive hinter den Weltkrisen. Der „Wertewesten“, die „regelbasierte internationale Ordnung“, Kriege, um „Demokratie und Freiheit“ zu bringen, die USA mit über 800 ausländischen Militärbasen, nie existierende Massenvernichtungswaffen, die einen Krieg rechtfertigen mußten, und so weiter. Es ließe sich noch lange fortsetzen. Unzählige Historiker, aufrechte Journalisten und mutige Whistleblower haben der Welt gezeigt, worum es wirklich geht: Macht, Geostrategie, Rohstoffe, Kontrolle, Geld.
– Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit werden die großen Pläne so frühzeitig aufgedeckt. Die Bilderberger Konferenz existiert seit 1954, in der Öffentlichkeit war sie praktisch unbekannt. Obwohl dort die Crème de la Crème aus Politik, Hochfinanz, Militär, Medien, Adel und CEOs zusammenkamen, Jahr für Jahr. Doch investigative Journalisten zwangen sie dazu, eine eigene Website mit Teilnehmerlisten zu veröffentlichen. Die „Davos Clique“, das Word Economic Forum um Kissinger- und CIA-Zögling Klaus Schwab ist spätestens seit der „Pandemie“ in aller Munde. Und so weiter.
– Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit können sich Millionen von Menschen frei vernetzen. WhatsApp, Telegram, Signal: Mehr als drei Milliarden Menschen auf der ganzen Welt können sich heute miteinander verbinden, kommunizieren, Informationen austauschen. Vielleicht ist dies sogar die größte Neuerung von allen, denn damit sind Dinge möglich, die früher undenkbar waren. Videos, die innerhalb eines Tages millionenfach gesehen werden und üble Machenschaften aufdecken. Gruppen, die auf mehrere 100.000 Mitglieder anwachsen und sich verabreden können. Podcaster wie Joe Rogan oder Tucker Carlson, von denen jeder mehr Zuhörer erreicht als alle Hauptnachrichtensender der USA zusammen!
– Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit ist die Bewußtseinsentwicklung so weit fortgeschritten. Mit der „68er-Generation“ begann mehr als nur Flower Power, Rock und psychedelische Drogen. Es begann eine Generation, sich mit ihrer eigenen Innenseite zu beschäftigen. Für die östlichen Religionen nichts Neues, im Gegenteil, es ist deren Schwerpunkt. Doch in den Ländern des ungebremsten Wirtschaftswachstums war das bewußte Erleben der eigenen Innenwelt etwas ziemlich Neues. Meditation, bewußtseinserweiternde Substanzen (Entheogene), Psychologie im Alltag und eine Reihe spiritueller und esoterischer Ansätze eröffneten eine vollkommen neue Welt.
– Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit werden Verstand, Herz und Geist integral gesehen. Entgegen der derzeit weit verbreiteten Ansicht, daß die KIs und der Transhumanismus uns alle zu unnützen Essern reduzieren werden, steht die Auffassung, daß wir weit mehr sind als rein materielle Gebilde. Auch wenn dies heute (noch) nicht unwiderlegbar zu beweisen ist, so zeigen doch Millionen von Erfahrungsberichten, daß Bewußtsein eine komplett andere Dimension darstellt als die Atome, aus denen unser Gehirn besteht.
Unser Verstand ist das Werkzeug, mit dem wir den Alltag bewältigen. Unser Herz — im übertragenen Sinne — ist unser emotionales und Bindungszentrum. Unser Geist ist das, was über uns hinausweist. Und möglicherweise schon vor diesem materiellen Körper existiert hat — und weiterexistieren wird.
– Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit braucht es keinen großen Führer, um Großes zu erreichen. Und zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit nimmt uns keiner die Verantwortung ab. Das kann man positiv oder negativ sehen. Denn es bedeutet zweifellos, daß noch viel mehr Menschen erst ihre persönliche Heldenreise auf dem Weg des Erwachsenwerdens, der Selbstverantwortung, durchlaufen und durchleiden müssen, ehe sich im Großen etwas ändern wird.
Lieber Thomas Eisinger, da sprechen Sie mir in allen Punkten aus der Seele. Unsere persönliche Heldenreise bewußt anzunehmen und das Leben nicht als bequemes Ruhekissen, sondern als echtes Abenteuer wahrzunehmen, ist für mich einer der Schlüssel für ein sinnvolles und sinnerfülltes Leben. Besten Dank für Ihr Buch „Hinter der Zukunft“, das tatsächlich Pflichtlektüre in deutschen Schulen werden sollte, und herzlichen Dank für das interessante Gespräch.
Das Gespräch führte
Michael Hoppe
Weitere Informationen:
www.thomas-eisinger.de

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