Die vier Phasen einer Krise

Interview mit der Homöopathin Dr. phil. Rosina Sonnenschmidt

von Michael Hoppe

Rosina Sonnenschmidt ist bekannt für ihre ganzheitliche Sicht auf Krankheit und Heilung. Sie hat zahlreiche Pionierarbeiten in der Behandlung von Mensch und Tier auf den Weg gebracht und Marksteine in der Ganzheitsmedizin gesetzt. Zudem ist sie erfolgreiche Autorin von über 70 Fachbüchern über Homöopathie, Ganzheitsmedizin, Humor und Gesundheit. Als erste Frau und Homöopathin wurde Rosina Sonnenschmidt zum Ehrenmitglied der Japanischen Kaiserlichen Homöopathie- und Medizingesellschaft (JHMA) ernannt. Im NATURSCHECK-Interview erklärt sie, warum man in Japan anders mit Krisen umgeht als hierzulande – und was wir daraus lernen können.

Rosina Sonnenschmidt

NATURSCHECK: Liebe Frau Dr. Sonnenschmidt, Sie haben den Beginn der »Pandemie« in Japan erlebt und bereits im März 2020 ein Buch veröffentlicht mit dem Titel »Corona und der Paradigmenwechsel – Krise als Chance«. Sie hatten also sehr früh den Eindruck, daß das aktuelle kollektive Geschehen zu einem dringend notwendigen Umdenken führen muß. Wie wurde Ihr Buch aufgenommen? Und wie sollte dieses Umdenken aussehen?

Rosina Sonnenschmidt: Zuerst einmal erlebte ich eine Überraschung, denn ich erhielt eine Nachricht aus der Amazon-Zentrale in den USA. Darin teilte man mir mit, daß man mein Buch nicht veröffentlichen werde, da es nicht die allgemeine Sichtweise wiedergebe. Ich dachte zuerst, das sei ein Witz und habe dies auch Amazon mitgeteilt. Doch es blieb bei der Entscheidung. Ich muß dazusagen, daß ich um die 25 Bücher über Kindle Direct Publishing bei Amazon veröffentlicht habe. Das läuft immer sehr professionell ab und sehr fair. Umso überraschter war ich über diese Reaktion. 

NATURSCHECK: Wie kam man in den USA zu dieser Einschätzung? Ist das Buch auf Englisch übersetzt worden?

Rosina Sonnenschmidt: Nein. Wahrscheinlich hat man in Deutschland nur den Titel und das Vorwort gelesen und dann diese Entscheidung getroffen. Das heißt, bereits in der Frühphase der »Pandemie« waren vom Mainstream abweichende, naturheilkundliche Sichtweisen nicht erwünscht. Da ich Ärzte und Heilpraktiker ausbilde und ein großes Netzwerk habe, hat das Buch jedoch sehr viel Resonanz erfahren und erscheint inzwischen in der dritten Auflage. 

Tatsächlich habe ich in der Einleitung des Buches einige kritische Fragen gestellt, zum Beispiel: »Wie kann ein Virus uns die Krone vom Kopf reißen?« Zudem steckt ja auch sehr viel Symbolik im Begriff »Corona«. Unter anderem wird damit das bezeichnet, was sichtbar wird, wenn sich die Sonne verdunkelt. Manchmal muß es also erst dunkel werden, damit man etwas sieht. Und Krisen zu bewältigen, bedeutet ja auch eine Chance für inneres Wachstum.

Worum es mir aber vor allem ging war die Frage, weshalb man seitens der Regierung, der konventionellen Medizin, in Fernsehen, Rundfunk und Zeitung die Ganzheitsmedizin und die Naturheilkunde in der Bewältigung der Corona-Krise komplett ignoriert hat und inzwischen geradezu bekämpft. Das ist völlig irrational. Denn die Naturheilkunde ist unser größtes Kulturerbe und bietet unzählige Möglichkeiten, gesundheitliche Krisen jeder Art zu bewältigen.

Wohin auch immer ich im Ausland reise, stets wird voller Bewunderung auf unsere jahrhundertealte naturheilkundliche Tradition geblickt. Auch in Japan schätzt man Deutschland als das Land der Homöopathie, des Demeter-Anbaus und der ganzheitlichen Medizin. Wir sind das einzige Land überhaupt, wo es den offiziellen Beruf des Heilpraktikers gibt oder des Heilpraktikers für Psychologie und Psychotherapie. Und vieles andere mehr. Ich sehe mich als Repräsentantin dieser großartigen Tradition.

Wenn nun die Ganzheitsmedizin, die Naturheilkunde und die Homöopathie absichtlich so unterdrückt werden, wie dies augenblicklich geschieht, dann liegt dahinter eine feste Absicht. Und die Absicht kann nur sein, daß man an einer Pandemie sehr viel Geld verdienen kann, wenn man den Pharmaweg geht. Mit Impfstoffen, mit Masken, mit dem ganzen »Testzeug«. Wir haben inzwischen Millionen Tonnen Müll produziert, für den aber auch jemand bezahlt hat. Es geht hier also in erster Linie um materielle Interessen, um Profit. Es ging von Anfang an nicht um die Volksgesundheit. 

Die Erstmaßnahmen waren ja noch in Ordnung: Ein bißchen Abstand halten, Hände desinfizieren, all das ist normal. Dieser Akutzustand ging dann aber in einen chronischen Zustand über. Was dazukommt, ist, daß die Medien, und zwar alle Medien, sofort gleichgeschaltet wurden. Viele naturheilkundlich orientierte Experten haben versucht, in irgendeine Diskussionsrunde, in eine Sendung, in eine Zeitung oder Zeitschrift reinzukommen – doch es wurde und wird alles bis auf den heutigen Tag abgelehnt.

NATURSCHECK: Ohne irgendeinem Journalisten oder einem Verleger etwas unterstellen zu wollen: Es ist längst bekannt, daß viele große Zeitungen und Medienunternehmen Geld von Pharmaseite bekommen haben und die Regierungen teure Anzeigenkampagnen schalten, was natürlich unweigerlich zu einem Interessenkonflikt führt. Darum wenden sich auch immer mehr ganzheitlich denkende Menschen von den Mainstreammedien ab. Sie sind Ehrenmitglied der Japanischen Kaiserlichen Homöopathie- und Medizingesellschaft, und Sie erklären, daß man in Japan ganz anders mit Krisen umgeht. Was ist denn der fundamentale Unterschied bei der Krisenbewältigung?

Rosina Sonnenschmidt: Zuerst einmal muß man sich vergegenwärtigen, daß die japanische Nation nach den beiden Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki darniederlag. Man hat sich jedoch überraschend schnell wieder erholt und diese existenzielle Krise überwunden. Doch bis heute ist das Land ständiger Bedrohung ausgesetzt durch Vulkanismus, Erdbeben, Tsunamis und andere Naturkatastrophen. Krisen sind also omnipräsent. Dazu kommt die tief verwurzelte japanische Mentalität. 

Dr. Torako Yui, die Präsidentin der Japanischen Kaiserlichen Homöopathie- und Medizingesellschaft, leistet hier seit 25 Jahren vorbildliche und richtungsweisende Arbeit. Nehmen wir ein Beispiel: Bei einem Symposium in Japan, zu welchem ich als Sprecherin eingeladen war, zeigte eine Ärztin Bilder einer idyllischen, historischen Kleinstadt. Wenige Augenblicke später, nach zwei Tsunamiwellen, war der gesamte Ort verschwunden. Nun muß man wissen, daß viele Japaner nach solchen Katastrophen ins Meer gehen und sich das Leben nehmen. Über Lautsprecher wurde den Menschen mitgeteilt, daß homöopathische Erste-Hilfe-Medikamente zur Verfügung standen und als Tee eingenommen werden konnten. Und die Menschen haben das Angebot angenommen. Die Folge war: Es gab dort keine Suizide! Als die Ärztin ihren Vortrag beendet hatte, weinten 600 Menschen in dem großen Saal, denn sie konnten das Erzählte zutiefst nachempfinden. Und ich habe zuvor noch nie einen Japaner weinen sehen. 

Um die Dimension zu verstehen: Von dem besagten Tsunami waren zwei Millionen Menschen betroffen. Tausende wurden durch diese Maßnahmen gerettet. Nach dem Atomunfall in Fukushima bat Dr. Yui die Regierung, das Unglücksgebiet mit 100 Homöopathen bereisen und Erste Hilfe leisten zu dürfen. Wer käme bei uns auf den Gedanken, radioaktiv verstrahlte Menschen mit Homöopathie zu behandeln?   

NATURSCHECK: Ehrlich gesagt, hatten viele Europäer Japan nach dem verheerenden Erdbeben 2011 bereits abgeschrieben. Zudem hat es mich sehr gewundert, daß die gesundheitlichen Folgen von Fukushima nicht gravierender waren. In den deutschen Medien sieht, hört und liest man nichts über den Einsatz der Homöopathie in Krisengebieten. Sie haben inzwischen ein homöopathisches Krisen-Set entwickelt, das die vier Phasen einer Krise abbildet. Was sind denn diese vier Phasen? Und welche Wirkstoffe werden verwendet?

Rosina Sonnenschmidt: Wir Menschen sind ein Abbild der großen Natur und daher lösungsorientiert. Wir erschaffen uns Sicherheiten – gesellschaftlich, sozial, kulturell, medizinisch – damit wir im Falle einer Verunsicherung so schnell wie möglich das Wohlgefühl der Sicherheit wiedererlangen. Krisen verlaufen genauso nach Gesetzmäßigkeiten wie ihre Heilung und Lösung:

Phase 1 ist immer Verwirrung, Verunsicherung, Desorientierung. Gefolgt von dem Wunsch, so schnell als möglich in einen Zustand der Sicherheit zurückzukehren. 

Phase 2 ist im Falle einer Pandemie z.B. die Angst vor Ansteckung, die Schwächung der Immunkraft, körperliche Schwäche und ein Gefühl von Hilflosigkeit. 

In Phase 3, dem Höhepunkt der Krise, regiert die Spaltung. Überall heißt es: entweder – oder. Man weiß nicht, welchen Weg man beschreiten soll. Soll man sich impfen lassen oder nicht? Was ist richtig? Was ist falsch? Letztlich dominiert aber der Gedanke: »Egal, was passiert, Hauptsache, der Streß hört auf!« 

Phase 4 steht für das Abklingen der Krise. Hier wird man mit den Folgen seiner Entscheidungen konfrontiert. Und mit denen muß man letztlich leben, ob man will oder nicht. Das alles ist menschlich und bedeutet auch keinen »Untergang«. Krisen sind Teil der Natur und haben ihren Sinn.

Inspiriert durch die Arbeit von Dr. Taroka Yui, habe ich homöopathische Komplexmittel zusammengestellt, da auch das Geschehen sehr komplex ist. Beginnen wir nochmal bei Phase 1 und der Verwirrung und Desorientierung: In einer Krise werden wir aus dem normalen Trott, aus der Routine herausgerissen. Im Fall der Pandemie, mit dem neuen »Feindbild Virus«, bedeutet das ein erzwungenes Innehalten. Da der Mensch von Natur aus lösungsorientiert ist, wünscht man sich eine möglichst schnelle Lösung. Und dazu ist natürlich die Pharmaindustrie mit ihrer »Symptombehandlung« prädestiniert, vor allem für all jene, die genau so weitermachen möchten wie zuvor: Weiter Partys feiern und nach Mallorca fliegen, etc. Wer so denkt, ist für alles offen, was ihm eine solch schnelle Lösung verspricht. Wie z.B. eine Impfung, deren Langzeitfolgen niemand wirklich voraussehen kann.

Und da haben wir das erste Problem, da die Naturheilkunde einfach mehr Besonnenheit erfordert. Man muß sich zuerst einmal hinsetzen und überlegen: Wo haben wir denn unsere natürlichen Mittel, und welche Mittel sind im Moment angesagt? Fakt ist: Wir sind trotz jahrhundertealter naturheilkundlicher Tradition nicht wirklich auf Krisen vorbereitet. In Japan, wo ich seit 2006 regelmäßig bin, ist das anders. Durch die permanente Bedrohung hat man Erste-Hilfe-Sets entwickelt, um in Krisenzeiten einen klaren Kopf zu bewahren.

In der Phase 2 kommt neben der Angst vor Ansteckung noch etwas hinzu, was man als »Nebenwirkung von Empathie« bezeichnen könnte. Man ist in Resonanz miteinander und wünscht sich, daß es nicht nur einem selbst, sondern auch den anderen Menschen gut geht. Dabei läuft man Gefahr, in einen Solidaritätskonflikt zu kommen. In Japan hat man festgestellt, daß es dabei häufig zu sogenannten »Shadow Deseases«, also zu »Schattenkrankheiten« kommt. Besonders empathische Menschen entwickeln dabei dieselben Symptome wie erkrankte Menschen. Von Tieren kennt man das ja auch, daß sie den Gesundheitszustand ihrer »Besitzer« spiegeln. 

Während man sich anfangs noch vor potentiellen Virenüberträgern fürchtete, häufen sich inzwischen die Meldungen z.B. von Zahnärzten, die keine Geimpften mehr behandeln möchten, da die Spike-Proteine der Geimpften ihnen zu schaffen machen. Feinfühlige Menschen klagen über Symptome, die sich von Geimpften auf Ungeimpfte übertragen. Und anderes mehr. In der Phase 2 geht es also darum, den erwähnten Solidaritätskonflikt mit klarem und kühlem Kopf zu bewältigen und einer Spaltung der Gesellschaft vorzubeugen.  

NATURSCHECK: Das klingt schlüssig. Man hört ja heute häufig, daß Menschen sich »aus Solidarität mit anderen« impfen lassen sollen. Obwohl eine solche Entscheidung natürlich etwas völlig Individuelles ist und jeder eine andere Ansicht hat. Zudem wird dadurch ein sehr verzerrtes Menschenbild gezeichnet, nämlich, daß wir alle hilflos sind, also selbst nichts tun können, und nur die Spritze uns schützen und erlösen kann. Man redet Menschen ein schlechtes Gewissen ein, wenn sie sich nicht an diese »alternativlosen solidarischen Pharma-Regeln« halten. Dabei bietet die Naturheilkunde eine nahezu unbegrenzte Zahl an Möglichkeiten… 

Rosina Sonnenschmidt: Genau! Und wie oben erwähnt, werden sich von der schnellen und oft nicht nachhaltigen Lösung all jene angesprochen fühlen, die schnellstmöglich so weiterleben möchten wie zuvor. Dazu kommt die Angst vor dem Ungewissen. Und Angst ist nie ein guter Ratgeber. Dabei liegt in jeder Krise auch die Chance für einen Weiterentwicklungsprozeß. Und Entwicklung bedeutet, es eben nicht so zu machen wie vorher. Denn das Handeln der Vergangenheit hat ja zu der Krise geführt, die wir in der Gegenwart erleben.

Um zum Thema Inhaltsstoffe überzugehen: Das Krisenmittel Nr. 1 enthält unter anderem Momordica balsamina, also die Balsamgurke. Diese gibt den wichtigen Impuls, aus der Benommenheit und aus der Streß- und Schockstarre herauszukommen. Sie aktiviert den Wasser- und Wärmehaushalt des Körpers, wodurch die Energie wieder ins Fließen kommt. 

Asparagus officinalis (Gartenspargel) aktiviert die Nierentätigkeit. Die Nieren stehen energetisch für Sicherheit und Mut. Asparagus vermittelt mental: »Du bist auf dem richtigen Weg!«

Bellis perennis (Gänseblümchen) wirkt auf alle Muskelfasern. Desorientierung und Verunsicherung befallen vor allem die älteren Menschen. Zusammen mit Momordica und Asparagus kehrt Besonnenheit zurück. Gänseblümchen weckt auch die Kraft, sich zu behaupten.

Die Ingwerwurzel (Zingiber officinale) wirkt stärkend auf Atem- und Verdauungsorgane. Sie erzeugt durch ihr Feuer einen gesunden »Dampf« in allen Körperregionen, und man fühlt sich wieder handlungsfähig. 

Zuguterletzt die Gartenraute (Ruta graveolens), die ebenfalls hilft, aus der Streßstarre durch unerklärbare, unsichtbare, aber als bedrohlich empfundene Faktoren herauszukommen. Zudem muß man jede Krise zuerst einmal »verdauen«, um wieder klare Entscheidungen treffen zu können.

Auch die weiteren Komplexmittel für Phase 2-4 sind im Grunde »selbsterklärend«, wenn man sich mit Homöopathie und Naturheilkunde befaßt. Sie folgen ganzheitlichen Ansätzen und bieten Lösungen, statt aktionistischer Symptombehandlung. 

Derzeit befinden wir uns im Übergang zwischen Phase 3 und Phase 4. Umso mehr sind nun die ganzheitlich denkenden Menschen gefordert, die künstlich geschaffene Spaltung der Gesellschaft zu überbrücken und zu verstehen, warum ihre Mitmenschen in Krisen so handeln, wie sie es derzeit tun. Nur durch dieses tiefere Verständnis bleiben wir auch mental gesund und handlungsfähig – und miteinander verbunden.

NATURSCHECK: In einem Interview sagten Sie, daß die Corona-Krise etwas Vorübergehendes sei, während uns durch die Mikrowellenstrahlung Gesundheitskrisen in einem viel größeren Ausmaß drohen. Mit dieser Ansicht sind Sie sicher nicht allein, zumal Technologien wie 5G ja nicht von Philanthropen, sondern von der Militärindustrie entwickelt wurden.

Rosina Sonnenschmidt: Ja! Man hat zum Thema »Pandemie« und ihre Ursachen 2020 viele Fragen gestellt. Eine Frage jedoch vermisse ich: Was eint denn alle Kulturen und Völker, die nun von den Auswirkungen betroffen sind? Es eint sie die immer stärker werdende Mikrowellenbelastung, die das Immunsystem schwächen kann. Dieses Goldene Kalb möchte sich keiner anschauen, denn da müßte man ja bei sich selbst anfangen. Ich erlebe das in meiner Praxis. Eine Woche »Handyfasten« in einer Familie mit Kindern bedeutet: »der Dritte Weltkrieg ist ausgebrochen.« 

Darum habe ich im Krisenmittel für die 2. Phase auch den Japanischen Oleander drin. Dieser ist ein ganz besonderes Heilgewächs. Als 1945 nach den Atombombenexplosionen alles verbrannt und zerstört war, blühte der Oleander. Es war die einige Pflanze, die Blüten trieb. Die Corona-Krise geht vorbei, aber die krankmachende Mikrowellenbelastung ist unsere Zukunft. Ärzte und Heilpraktiker berichten von zahllosen »Verstrahlten«. Eine ganz einfache Hausnummer: Ab 200 Mikrowatt leidet das Hormonsystem. Ab 800 Mikrowatt geht die Zellmembran kaputt. Ab 1000 Mikrowatt geht die Bluthirnschranke auf. Ein Handytelefonat der allerneusten Sorte hat 9.000.000 (neun Millionen!) Mikrowatt…

Was müßten also Menschen ändern, die im Callcenter arbeiten oder viel telefonieren? Sie sollten in die Natur gehen und sich wieder entladen. Tun sie es nicht, sind die Folgen absehbar. Ich habe die Praxis voll mit Menschen mit Kopftumoren, immer jüngere Menschen. Wir haben inzwischen Alterskrankheiten bei Kindern. Und doch wurden 2021 sage und schreibe 42.500 neue Satelliten in die Ionosphäre entlassen. Und darunter ist die Troposphäre, wo sich ein Großteil des Wetters abspielt. Direkt nachdem die letzten 60 Satelliten nach oben geschickt wurden, hatten wir sofort die Flutwelle und die Brandwelle… 

NATURSCHECK: Daß am Wetter manipuliert wird, ist ja kein Geheimnis mehr. Obwohl ein solcher Wahnsinn eigentlich »unvorstellbar« ist. Sie sind nicht »nur« Homöopathin und Autorin, sondern haben auch Philosophie studiert. Was wir derzeit erleben, hat ja auch noch eine andere, zutiefst spirituell-philosophische Dimension. Der Naturphilosoph Rudolf Steiner, auf dessen Erkenntnissen und Inspirationen die von Ihnen schon erwähnte Demeter-Landwirtschaft, die Anthroposophie und auch das Prinzip der Waldorfschulen gründen, hat vor über 100 Jahren das Dilemma unseres oft naturfernen, geistlosen Lebensstils thematisiert. Zudem hat er vor der Gefahr des aktuell propagierten Transhumanismus gewarnt, des Verschmelzens der von Gott geschaffenen Kreatur Mensch mit der menschgeschaffenen Maschine. Ein Vorbote sei der Versuch, dem Menschen seine Spiritualität »wegzuimpfen«, also mit einem Impfstoff den Kontakt zur inneren Seelenwelt zu unterbrechen. Wie groß sehen Sie diese Gefahr? Und wie können wir uns vor solchen unnatürlichen Machtideologien schützen?

Rosina Sonnenschmidt: Sagen wir es einmal so: Selbst wenn man dies versuchen würde, so würde es nicht gelingen. Denn die höhere Schwingung heilt! Wir sollten uns also vor allem mit aufbauenden Dingen und Themen befassen: Mit der Natur, der Naturheilkunde, der Kunst und Kultur, den wahren Werten. All dies schwingt höher als der Wahnsinn in der Welt – und ist deshalb heilsam. Jeder Mensch hat sein Schicksal selbst in der Hand.  

NATURSCHECK: Liebe Frau Dr. Sonnenschmidt, ganz herzlichen Dank für Ihre aufbauenden Worte, Ihr heilsames Wirken und Ihren Mut, sich für wahre Traditionen und Werte einzusetzen.

Das Interview führten
Michael und Egle Hoppe

Weitere Informationen
www.inroso.com

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